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Presse

Kampagne: Ich Still wo ich will - Stillen in der Öffentlichkeit

vor 4 Stunden
2 Min. Lesezeit

Fotos zeigen nicht nur die Realität – sie schaffen sie auch. Die Kampagne »Ich still, wo ich will« macht das Stillen in der Öffentlichkeit sichtbar, normalisiert Fürsorgearbeit und stärkt Mütter darin, ihr Baby selbstbestimmt zu versorgen: wo, wa

nn und wie lange sie wollen.

ÜBER DIE KAMPAGNE

Wer nach Bildern von stillenden Müttern sucht, findet diese auch heute meist in den eigenen vier Wänden. Die Realität des Alltags sieht jedoch anders aus: Der öffentliche Raum gehört allen – auch Müttern und ihren Säuglingen. Trotzdem erleben Frauen beim Stillen außerhalb ihrer Wohnung regelmäßig Verunsicherung, gesellschaftlichen Druck oder offene Diskriminierung. Die fotojournalistische Bewegung »Ich still, wo ich will« setzt genau hier an: Durch ausdrucksstarke, authentische Fotografie im öffentlichen Raum wird das Stillen aus der Tabuzone geholt. Was oft als unsichtbar oder gar störend empfunden wird, erhält die verdiente Präsenz und Akzeptanz.


ENTSTEHUNG & RASANTE ENTWICKLUNG

Die Idee zur Aktion entstand Anfang 2025 aus der persönlichen Erfahrung von Sirid Böhm. Als zweifache Mutter erlebte sie hautnah, wie viele Frauen beim Stillen im öffentlichen Raum mit Hemmungen und Verunsicherungen zu kämpfen haben. Im Dezember 2025 schloss sie sich mit der Fotografin Anika Krickl und der Autorin Britta Fuchs zusammen. Im Februar 2026 fand schließlich die allererste Fotoaktion in München statt. Der entscheidende Impuls für eine bundesweite Ausweitung folgte im Mai 2026: Nach einem Vorfall in Saarbrücken, bei dem eine Mutter aus einem Einkaufszentrum verwiesen wurde, machte eine Hebamme den Fall öffentlich. Der Vorfall löste eine Welle der Solidarität aus. Innerhalb kürzester Zeit schlossen sich Fotografinnen, Hebammen und Mütternetzwerke in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz der Bewegung an, um lokal eigene Fotoaktionen unter dem gemeinsamen Motto umzusetzen.


UNSERE KERNZIELE

  • Sichtbarkeit schaffen: Stillende Mütter gehören selbstverständlich zum Straßenbild, in Parks, Cafés, Museen und öffentliche Verkehrsmittel.

  • Normalisierung fördern: Enttabuisierung des Stillens als natürliche Nahrungsausnahme, Grundrecht und Teilhabe-Thema.

  • Mütter stärken: Ermutigung zu selbstbestimmtem Handeln ohne Scham, Angst oder Rechtfertigungsdruck.

  • Bewusstsein schärfen: Diskriminierung aufdecken und Raum für echte Bedürfnisse von Familien einfordern.


"Ich still wo ich will" Medienberichterstattung:


 
 
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