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Presse

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vor 4 Stunden
1 Min. Lesezeit

"Stillende Mütter sollten sich nicht rechtfertigen müssen für das, was sie tun", sagt Katharina Kokott, Gründerin des "Mein Mama-Netzwerks" und Koordinatorin der Aktion in Berlin. Sie sollten vielmehr einer Gesellschaft gegenüberstehen, die hinterfragt, warum einem natürlichen Akt der Fürsorge noch immer mit Scham und Ablehnung begegnet werde.




Zum Teil harsche Ablehnung

Zugleich zählt die fürsorgliche Frau zu einem der zentralen Motive unserer kulturellen Bildgeschichte, zu sehen ebenfalls in der Gemäldegalerie in Berlin: die "Carità" von Luca Cambiaso aus dem Jahr 1570. Es zeigt eine erschöpfte Frau, die drei Kinder um sich schart. Eines von ihnen trinkt an der Brust. Kinder versorgen, manchmal bis zur Selbstaufgabe, auch dieses Bild ist tief verankert in unserer Kultur. Warum irritiert es dann im Alltag so sehr und sorgt zum Teil für harsche Ablehnung?

 
 
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